Kopfüberland

"Ich wollte ein Igel werden". So beginnt Christian Hallers "Kopfüberland". Doch dann liegt ein Ding im Gras, das grün und stachlig ist. Und als der Junge die Kastanie aufhebt, sich sticht und sie fallen läßt, beginnt die Reise zu den Bäumen. In eine Welt, gewendet wie ein alter Mantel. Die Erde ist aussen und der Himmel innen. Und in diese leuchtende Kugel wächst die alte Eiche, die Hagebuche, der Sauerampfer, die Brombeerranke – eine Welt, in der sich die Regenwürmer für Überwurzeln halten, "Bloß weil sie so beweglich sind". Und die kleine Kastanie lernt, dass auch die Baumwelt nicht heil geblieben ist.

Eine tiefgründige Geschichte, feinsinnig und von bissigem Humor.
AZ am Wochenende

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